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Der SR

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Der SR (Foto: SR)
Fehler-404_Monitor_130 (Foto: SR) Collage: dpa/Screenshot

Warum Sie nicht mehr finden,was Sie suchen

Nach dem Willen des Gesetzgebers darf der SR nur einen Teil seiner Online-Inhalte unbefristet im Netz anbieten. Für den Rest gelten verbindliche Fristen nach dem Verweildauerkonzept.

Nach vielen Inhalten suchen die Nutzer vergeblich. Was heute irgendwo auf der Welt ins Netz gestellt wird, kann in der Regel bis auf weiteres abgerufen werden. Was einmal veröffentlicht wurde, vergrößert die universelle Bibliothek im Netz. Jeder Mensch mit Internet-Anschluss hat so freien Zugang zu vielfältigen Informationen, zu Entwicklungen aktueller und vergangener Ereignisse überall auf der Welt, in Deutschland oder vor der eigenen Haustür.

Beschränkung der Öffentlich-Rechtlichen

Für die öffentlich-rechtlichen Onlineangebote gilt das künftig eingeschränkt . Denn nur ein Teil der Inhalte, die erhalten werden könnten, darf auch im Netz bleiben. So sind dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit dem 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag vom Gesetzgeber enge Grenzen im Internet gesetzt worden: Seit dem 1. Juni 2009 regelt das Gesetz, dass in gebührenfinanzierten Angeboten bestimmte Inhalte verboten sind und die erlaubten nur noch für begrenzte Zeit online bleiben dürfen. Die öffentlich-rechtlichen Anbieter hatten bis zum 31. August 2010 Zeit, die Vorgaben des Gesetzes umzusetzen.

Unterschiedliche Fristen fürs Verweilen im Netz

Die Folge ist, dass alle SR-online.de-Inhalte spätestens mit dem 1. September 2010 eine ''Verweildauer'' haben. Das heißt, sie dürfen nur noch für eine bestimmte Frist im Netz bleiben.

Bei vielen Inhalten beträgt diese Verweildauer ein Jahr, zum Beispiel bei den meisten Dokumentationen, Magazinen und Reportagen. Nachrichtensendungen, wie „aktuell“ und „saarland aktuell“ bleiben als komplette Sendung dagegen nur sieben Tage abrufbar.  

Inhalte von zeit- und kulturgeschichtlicher Bedeutung gelten als fortlaufende zeitgeschichtliche Archive und dürfen unbegrenzt online bleiben. Eine weitere spezielle Regel gilt für Inhalte, die sich mit Wahlen befassen. Sie dürfen für die Dauer der Legislaturperiode angeboten werden.

Die Einzelheiten sind im so genannten Verweildauerkonzept geregelt - einem Teil des Telemedienkonzeptes. Die Erstellung dieser Konzepte schreibt der Rundfunkstaatsvertrag vor.

Letzte Aktualisierung: 27.08.2012 - 11:55:30 Uhr (CEST)
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