
Zum diesjährigen Barbaratag hat Wirtschaftsminister Maas ein Projekt zur Erinnerung an den Bergbau in der Region vorgeschlagen. Im kommenden Jahr könnte eine "Bergbaustraße" entstehen, die Standorte, Ausstellungen und Bergbau-Wanderwege miteinander verbindet.
(04.12.2012) Nach der „Barockstraße“ soll es im Saarland möglicherweise schon bald eine „Bergbaustraße“ geben. Das hat Wirtschaftsminister Heiko Maas angeregt. Ziel sei es, den Tourismus im Land voranzubringen.
Maas sagte, er wolle klären, „wie man die spannenden Orte unserer Kohle-Ära für die jetzige und künftige Generation erlebbar machen kann“. Es müssten die ehemaligen Standorte, die Bergehalden und die Bergbau-Wanderwege so verknüpft werden, dass auch für auswärtige Gäste ein „attraktives Gesamtbild“ entstehe. Dabei, so Maas, sollte auch grenzüberschreitend gedacht werden.
Start für die Planungen könne das kommende Frühjahr sein. Dann läge ein Fachgutachten für die Denkmäler des Saarbergbaus vor. Schon jetzt könnten aber Bergbaumuseen, Ausstellungen und Orte der Erinnerungskultur wie zum Beispiel der Rechtsschutzsaal in Bildstock stärkere Betonung finden. Eine besondere Rolle könnte das Haldenplateau in Ensdorf für Kulturveranstaltungen spielen.