
Mit Scheinrechnungen sollen vier Männer den Autobauer Ford um 2,5 Millionen Euro betrogen haben. Jetzt kommt es in Saarbrücken zum Prozess.
(07.12.2012) Die Verhandlung vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Saarbrücken ist für den 21. Dezember geplant, wie das Gericht am Freitag mitteilte.
Beschuldigt werden nach Angaben einer Sprecherin drei Ford-Mitarbeiter aus Köln und ein Unternehmer aus dem Saarland. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Saarbrücken könnte das Verfahren mit einem Deal enden. Bereits Anfang Oktober hatte sie erklärt, dass es Gespräche mit dem Ziel einer Verständigung mit den Beschuldigten gebe. Daran habe sich nicht geändert, hieß es am Freitag.
Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus wurden zwei Hauptangeklagten gegen ein Geständnis jeweils Haftstrafen in Höhe von drei Jahren angeboten. Die Staatsanwaltschaft wollte sich am Freitag nicht dazu äußern.