
Nach dem tödlichen Verkehrsunfall im Marpinger Ortsteil Berschweiler ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Tötung und Fahrerflucht. Der Halter des Unfallwagens hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert.
(28.01.2013) Nach dem tödlichen Verkehrsunfall am 24. Januar in Marpingen-Berschweiler liegt das Obduktionsergebnis vor. Danach lebte das Opfer nach dem Zusammenstoß mit dem ersten Fahrzeug noch. Das Opfer war zunächst mit einem Fahrzeug kollidiert, wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert und dort von einem weiteren Fahrzeug überrollt. Der Fahrer des zweiten Wagens beging Fahrerflucht.
Einen Tag später wurde die Polizei von einer Autofirma im nördlichen Saarland informiert, dass dort ein Pkw mit Blutspuren zur Reparatur abgegeben worden war. Blutspuren und Haarreste an dem Wagen wurden untersucht. Sie stammen nach Polizeiangaben eindeutig von dem Unfallopfer. Zwei Tage nach dem Unfall war klar, dass es sich tatsächlich um den Unfallwagen handelte.
Inzwischen wird wegen fahrlässiger Tötung und Fahrerflucht ermittelt. Laut Polizei hat sich der 59-Jährige nicht zu den Vorwürfen geäußert. Er habe einen Anwalt hinzugezogen. Unklar sei, wer das Auto zum Unfallzeitpunkt gefahren hat. Der Wagen werde von mehreren Personen genutzt.