
Die Zukunft der Steag-Kraftwerke im Saarland ist unklar. Das Unternehmen betonte zwar, dass es gelungen sei den produzierten Strom aus Fenne und Weiher zu vermarkten. Dennoch befasse sich der Konzern mit einem Auslaufszenario der Blöcke.
(21.02.2013) Die Steag-Kohlekraftwerke im Saarland stehen weiter unter wirtschaftlichem Druck. Der Strom aus Völklingen-Fenne und Quierschied-Weiher in diesem Jahr konnte zwar vermarktet werden. Nach Angaben von Steag können die Blöcke aber nur am Netz bleiben, wenn es gelinge dauerhaft Importkohle einzusetzen und Logistiknachteile auszugleichen. Dazu investiere Steag zurzeit.
Früheres Ende möglich
So soll das Kraftwerk Weiher künftig auch andere Kohlearten nutzen können. Ziel sei es, die Standorte noch im nächsten Jahrzehnt zu betreiben. Je nach Marktentwicklung sei aber auch ein früheres Ende möglich.
Der Konzern beschäftigt im Saarland rund 1500 Mitarbeiter. Steag Power Saar soll ihren Sitz weiter in Saarbrücken haben. Zudem ist eine Steag-Netzgesellschaft geplant.