
Etwa 50 Coca Cola-Mitarbeiter in Saarbrücken sind am Montag in einen Warnstreik getreten. Mit dem mehrstündigen Ausstand wollten sie vor der nächsten Tarifrunde Druck machen.
(28.01.2013) Im Tarifstreit bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG sind am Montag Beschäftigte im Saarland und in Rheinland-Pfalz in einen mehrstündigen Warnstreik getreten. Rund 50 Mitarbeiter des Standorts Saarbrücken und 20 Kollegen aus Kenn bei Trier hatten ihre Arbeit niedergelegt, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
In Saarbrücken gab es eine zentrale Kundgebung. Die NGG fordert für die Beschäftigten unter anderem sechs Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die nächste Tarifverhandlung ist für Mittwoch in Berlin angesetzt. Bis 29. Januar sollen weitere Warnstreiks an knapp 50 Standorten folgen.
Coca-Cola selbst hat seinen Beschäftigen 2,5 Prozent mehr Lohn für dieses Jahr und 2 Prozent für das kommende Jahr angeboten. Zudem soll es eine erfolgsabhängige Sonderzahlung geben. Auch eine Übernahme der Auszubildenden für zwölf Monate wird garantiert. Voraussetzung für das Angebot: eine flexiblere Arbeitszeitregelung. Eine Unternehmenssprecherin bezeichnete den Vorschlag als „sehr gutes Angebot“.
Die Tarifverhandlungen werden am 30. Januar fortgesetzt.