Der 1. FC Saarbrücken wartet weiter auf einen Sieg im Jahr 2013. In Burghausen verlor die Mannschaft von Jürgen Luginger mit 1:2 und nähert sich den Abstiegsplätzen. Auch neben dem Platz gibt es Ärger: Luginger strich Torjäger Marcel Ziemer aus disziplinarischen Gründen vor dem Spiel aus dem Kader.
(09.02.2013) Die Negativserie des 1. FC Saarbrücken hat auch am 25. Spieltag der 3. Liga kein Ende gefunden. Bei Wacker Burghausen setzte es eine 1:2-Niederlage, die den FCS vorübergehend auf Tabellenplatz 15 abrutschen lässt. Der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt drei Punkte.
Aufregung gab es bereits vor Spielbeginn. Trainer Jürgen Luginger setzte den besten FCS-Torschützen Marcel Ziemer überraschend auf die Tribüne. Dieser hatte beim 3:3-Unentschieden am vergangenen Spieltag gegen Borussia Dortmund II alle drei Tore für den FCS erzielt. Als Begründung gab der Verein „disziplinarische Gründe“ an. Ersetzt wurde Ziemer im Sturmzentrum von Marius Laux. Zudem kehrten Adam Straith und Kapitän Marc Lerandy in die Startelf zurück.
Die Partie in der Wacker-Arena begann relativ ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Nach fünf Minuten hatte Sven Sökler die erste Chance für die in gelb spielenden Saarländer, danach kamen die Gastgeber zu mehreren Gelegenheiten. Die Führung für Burghausen besorgte Josef Cinar per Kopf nach einem Eckball in der 32. Minute.
Nach dem Seitenwechsel brachte Luginger Tim Stegerer für Markus Pazurek. Dieser war es auch, der nach einer flachen Hereingabe in der 54. Minute am langen Pfosten stand und einen FCS-Konter zum 1:1-Ausgleich vollendete. Die Freude über den Ausgleich währte nicht lange. In der 60. Minute traf Maxi Thiel per Volley zur erneuten Burghauser Führung. Der FCS versuchte es in der Schlussphase noch mit den eingewechselten Offensivspielern Ufuk Özbek und Kiyan Soltanpour, konnte die Partie aber nicht mehr drehen.
Im Abstiegskampf stehen für die Blau-Schwarzen nun schwierige Aufgaben an. Am kommenden Samstag, 16. Februar steht das Auswärtsspiel bei den Offenbacher Kickers auf dem Programm, danach geht es zu Hause im Nachholspiel am 20. Februar gegen Arminia Bielefeld.