Die Abwehr des 1. FC Saarbrücken steht sicher: Im heimischen Ludwigspark spielte die Luginger-Elf gegen den VfB Stuttgart zum dritten Mal in Folge zu Null. Tore auf der Haben-Seite gab es allerdings auch keine.
(01.12.2012) Die 3300 Zuschauer im Ludwigspark sahen eine ausgeglichene und stark von Taktik geprägte Partie. Beide Abwehrreihen standen sicher und auch die beiden Torhüter blieben souverän. Entsprechend waren Torchancen Mangelware.
Trotzdem erspielte sich der 1. FC Saarbrücken, der mit der gleichen Startelf angetreten war wie beim 5:0-Sieg gegen Halle, die besseren Chancen. Nach knapp einer Viertelstunde rettete VfB-Torwart Weis einen Freistoß der Malstatter, zehn Minuten später verstolperte Stiefler den Ball vor dem Tor. Kurz vor der Halbzeit gab es dann eine kleine Schrecksekunde: Nur der Pfosten rettete den FCS nach einem Schuss von Michael Vitzthum vor dem Rückstand.
Nach der Pause dann ein ähnliches Bild: Beide Teams neutralisierten sich geradezu. Stuttgart hatte zwar mehr Spielanteile, scheiterte aber ein ums andere Mal an der kompakt stehenden Saarbrücken Hintermannschaft. Zwar landete der Ball in der 56. Minute einmal hinter der Linie des FCS-Tors, Benyamina hatte aber knapp im Abseits gestanden.
Die letzte nennenswerte Chance der Partie ging dann erneut an die Schwaben, aber Schlussmann Benedikt Fernandez bestätigte seine starke Form und wehrte einen Distanzschuss in der 75. Minute noch knapp ab.
Entsprechend groß war das Lob von Trainer Jürgen Luginger: „Benedikt Fernandez strahlt die gewisse Ruhe aus und das geht auch auf das Team über - auch ein Grund, warum wir zu Null spielen.“ Ob Michael Müller nach seiner Verletzung direkt wieder in den Kasten des FCS zurückkehren wird, ließ er offen.
Positiv urteilte der Coach auch über die gesamte Mannschaftsleistung: „Die Umstellungen haben sich bezahlt gemacht, die Mannschaft ist insgesamt kompakter in ihrem Abwehrverhalten und das sieht man auch.“ Entsprechend zufrieden zeigte er sich auch mit dem einen Punkt und blickt auch optimistisch auf die nächste Partie gegen den Tabellenführer: „Ich denke, dass wir da selbstbewusst hinfahren können und sollen. Wir brauchen uns in Osnabrück nicht zu verstecken.“
Der 1. FC Saarbrücken belegt nach der Partie weiterhin den zwölften Tabellenplatz. Der VfB, das zweitbeste Auswärtsteam der Liga und seit nun vier Partien ungeschlagen, klettert dem Punktgewinn auf Rang sieben.