Der FCS steht am Samstag vor einer Herkules-Aufgabe. Die Saarbrücker treten gegen den Tabellenführer VfL Osnabrück an. Die Norddeutschen sind seit elf Spielen ungeschlagen.
Null Gegentore in den vergangenen drei Spielen - die Defensive des FCS stand zumindest in den zurückliegenden Spielen stabil. Die Offensive hatte hingegen beim Spiel gegen die Reserve des VfB noch Steigerungsbedarf. FCS-Trainer Jürgen Luginger war insbesondere mit der mangelnden Chancenwertung nicht zufrieden. „Bei den Chancen müssen wir effektiver werden.“
Auf die Effektivität wird es wohl auch am Samstag in Osnabrück ankommen. Luginger hat viel Respekt vor dem Team aus Niedersachsen. „Der VfL steht auf dem ersten Platz und das kommt nicht von ungefähr. Sie spielen bisher eine sehr überzeugende Saison“.
Der VfL befindet sich derzeit in einer kuriosen Lage: Finanziell ist der Club angeschlagen, dafür sind die Lila-Weißen sportlich voll auf Auftiegskurs und einer der Topclubs in der 3. Liga. Seit elf Spielen haben die Osnabrücker nicht mehr in der Liga verloren. Gegen den FCS will das Team um Trainer Claus-Dieter Wollitz das Dutzend voll machen. Das letzte Spiel, das die Osnabrücker verloren haben, war Mitte September.
Dennoch glaubt der FCS-Trainer an die Chance seiner Mannschaft. „Wir haben in den letzten Wochen wieder gezeigt, was in uns steckt. Mit diesem Selbstbewusstsein müssen wir in Osnabrück antreten und die gleiche Leidenschaft wie in den letzten Spielen an den Tag legen. Nur so können wir punkten.“
In der 3. Liga sind sich der VfL und der FCS bisher dreimal begegnet. Ein Sieg gelang den Saarländern noch nicht. Zweimal triumphierte Osnabrück, eine Partie endete unentschieden. In der Hinrunde dieser Saison siegte der VfL Osnabrück mit 1:0 im Ludwigspark.
Der FCS muss weiterhin auf Felix Dausend, Pascal Pellowski und Artur Schneider verzichten. Michael Müller, der zuletzt wegen einer Bauchmuskelzerrung passen musste, konnte wieder am Training teilnehmen. Ob er bereits am Samstag wieder im Kader steht, entscheidet sich nach der letzten Einheit.
Die Partie wird vom NDR im Livestream übertragen. Ab 13.55 Uhr können sich Fußball-Fans das Spiel über die Homepage des NDR live anschauen. Anpfiff ist um 14 Uhr.