
Das Saarbrücker Großprojekt „Stadtmitte am Fluss“
Die Diskussion um das Saarbrücker Großprojekt "Stadtmitte am Fluß" hält die Regierung und die Bevölkerung auf Trab. Wer soll die immensen Kosten tragen? Bleibt die "Stadtmitte am Fluß" nur eine Vision oder wird sie Wirklichkeit? Jörg Schmitz hat für "Land und Leute" am 25.11, ab 12.35 Uhr, nachgefragt.
Noch wird an der Neugestaltung der Berliner Promenade in Saarbrückengearbeitet, da ist die neue Freitreppe am Saarufer von den Saarbrückern bereits als neue Sonnenterrasse in Besitz genommen worden. Auch Kritiker müssen mittlerweile einräumen, dass das Sanierungsprojekt ein Erfolg geworden ist. Damit ist der erste Baustein des Millionen-Euro-Vorhabens „Stadtmitte am Fluss“ gesetzt.
25 Millionen Euro hat das neue Promenadenufer gekostet. Doch die gesamte Gestaltung des Uferbereichs in der City ist mit insgesamt 380 Millionen Euro veranschlagt. Über den Fluss in der neuen Stadtmitte sollen sich filigrane Brückenbauten spannen, prächtige Boulevards entstehen und, nicht zuletzt, soll die lärmende Stadtautobahn in einem Tunnel verschwinden. Doch wie realistisch sind diese Pläne in Zeiten der Finanzkrise und der Schuldenbremse? Bleibt die „Stadtmitte am Fluss“ nur eine Vision oder wird sie doch Wirklichkeit?
Jörg Schmitz hat in seinem Feature bei Verantwortlichen aus Stadt, Land und der EU nachgefragt.