RBB und SR haben "Hänsel und Gretel" neu verfilmt. In dem Märchen spielen auch die Tatort-Schauspieler Devid Striesow und Elisabeth Brück mit. Das Making of blickt hinter die Kulissen der Dreharbeiten. Am Samstag, 22. Dezember, um 18.45 Uhr im SR Fernsehen.
Ein idyllischer Wald in Brandenburg. Vogelstimmen, leises Knacken und ansonsten Ruhe. Mitten zwischen den Bäumen sind rätselhafte Dinge zu sehen: ein Reflektor steht alleine im Wald, Feuerlöscher, eine Tonangel in der Baumkrone, ein Hexenhaus auf einer Lichtung und plötzlich schallt es durch den Wald: „Ruhe, wir drehen!“.
Im April 2012 wurde in der Nähe von Ferch das Märchen „Hänsel und Gretel“ für die ARD-Märchenreihe „Sechs auf einen Streich“ , eine Kooproduktion des rbb mit dem Saarländischen Rundfunk, neu in Szene gesetzt. Unter der Regie von Uwe Janson zogen bekannte Schauspieler wie Anja Kling, Johann von Bülow, Devid Striesow oder Elisabeth Brück an einen ungewöhnlichen Drehort - in den Wald.
Das Filmteam von "Hänsel und Gretel". (Foto: Hardy Spitz)
Neben intensiven Drehtagen warteten auf das gesamte Drehteam viele Herausforderungen: Wetter, Anfahrt, Strom, Licht und natürlich Mücken. Am wohlsten haben sich die Darstellerkinder von Hänsel und Gretel - Friedrich Heine und Mila Böhning - und die Filmtiere Ente und Kröte gefühlt. Mila Böhning spielt auch im neuen SR-Tatort - Melinda - die Episoden-Hauprolle. Autorin Ulrike Licht und Kameramann Bernd Höhne haben dem Team an dem ungewöhnlichen Drehort über die Schulter geschaut und zu ihren Rollen befragt.
Erstsendung: 09.12.2012
Das Märchen „Hänsel und Gretel“ wird am 26. Dezember um 15.40 Uhr im Ersten ausgestrahlt.