Was ist das eigentlich: der Tod? Was soll von uns bleiben, wenn wir nicht mehr leben? Die ARD hat im Rahmen ihrer Themenwoche "Leben mit dem Tod" einen Dialog zum Thema Tod und Sterben angeregt.
Auf der offiziellen Internetseite finden sich Informationen zu praxisnahen Fragestellungen wie z.B. Testamentserstellung, Erbrecht, Sterbebegleitung, Nachlassregelung, Sterbehilfe uv.m. Zum Thema „wie erkläre ich Kindern den Tod?“ gibt es einen Themenschwerpunkt. Lehrer erhalten eine Sammlung von Material für den Unterricht in der „Schulstunde“. [mehr]
Im Leben von Michaela Dellmuth ist das Thema Tod allgegenwärtig. Fast ein Drittel ihres Lebens wartet sie schon auf eine Spenderniere. Michaela leidet unter einem Gendefekt. Für die Aktion „Lebensblicke“ haben wir die Saarländerin einen Tag lang begleitet. [mehr]
Was möchte ich vor meinem Tod tun? Was soll von mir in Erinnerung bleiben? Wofür hätte ich gerne eine zweite Chance? Bundesweit hat die ARD Menschen dazu befragt.
.
Der Tod ist mittlerweile fester Bestandteil der Online-Welt geworden. Millionen Menschen sind in Sozialen Netzwerken organisiert. Doch was passiert nach ihrem Tod mit den oft über Jahre liebevoll bestückten Profilen. Für Angehörige stellt sich die Frage: Profil löschen lassen oder weiterführen? [mehr]
Wer plötzlich mit dem Verlust eines geliebten Menschen konfrontiert ist, sucht häufig Hilfe und Trost im Internet. Ob Trauerforen, Facebook-Gruppen oder eigene Gedenkseiten für den Verstorbenen - die Arten der Trauerbewältigung sind vielfältig. Sie können den Hinterbliebenen eine große Hilfe sein, sagt Psychologin Juliana Grodhues. [mehr]
Was passiert mit unseren digitalen Daten nach dem Tod? Facebook-Seiten, Online-Bilderalben, Blogs oder Homepages - wir alle hinterlassen zahlreiche Spuren im Netz. Es ist sinnvoll, frühzeitig festzulegen, wer darauf im Sterbensfall Zugriff erhalten soll. Auch Passwörter und Zugänge müssen sicher hinterlegt werden. Helfen kann dabei zum Beispiel ein Notar. [mehr]
Die Asche Verstorbener darf nur auf Friedhöfen und privaten Bestattungsplätzen beigesetzt werden, so will es der Gesetzgeber. Die Piraten halten das für überholt und fordern eine Lockerung des Friedhofszwangs im Saarland. CDU und SPD lehnen dies ab - teilweise. [mehr]
Opulente Grabsteine mit verschnörkelten Inschriften – auf deutschen Friedhöfen werden sie immer seltener. Heute geht der Trend zur Urne und weg vom Einzelgrab - ein Beispiel in Saarbrücken. [mehr]
Wie Kinder mit dem Tod umgehen, darüber gibt es viele - und vor allem - gute Kinder- und Jugendbücher. Ein Grund, warum sich die Buchhandlung, die „Rote Zora“, vor zwei Jahren diesem Thema angenommen hat. Der Bedarf ist groß - viele Eltern fühlen sich nach einem Trauerfall hilflos. [mehr]
Videos zur Themenwoche finden Sie hier:
Audio-Beiträge der Themenwoche zum Nachhören:
Wie viele Menschen sterben jährlich im Saarland?
Welche Krankheiten führen zum Tod?
Gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen? Wie alt werden die Menschen im Durchschnitt? Aufschluss geben die Zahlen des Statistischen Landesamtes.
Ein Überblick. [mehr]
Auch SR 1 Europawelle hat sich an der ARD Themenwoche beteiligt: In Beiträgen und Interviews ging es u.a. um Sterbebegleitung, um den Beruf des Bestatters und unsere Bestattungskultur, und wir haben gezeigt, dass auch auf einer Palliativstation das Lachen nicht verloren gehen muss. [mehr]
Auch SR 2 KulturRadio beteiligte sich mit einer Reihe von Sendungen und Beiträgen an der ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod“. [mehr]
SR 3-Saarlandwelle begleitete die Themenwoche eine Woche lang, Tag für Tag, mit ausgewählten Beiträgen. Die Reporter begleiteten Menschen, die durch ihre Arbeit täglich mit dem Tod konfrontiert sind. Außerdem schauten sie sich die Palliativversorgung im Saarland an und sprachen mit einem Lebenshilfeberater. [mehr]
Auch das SR Fernsehen beteiligte sich mit zahlreichen Produktionen an der ARD-Themenwoche. [mehr]
Der SAARTEXT hatte zur Themenwoche die Region im Blick und ein Sonderprogramm aufgelegt. Ab Seite 700 finden sich Informationen darüber, wie im Saarland mit dem Thema Tod umgegangen wird, welche Besonderheiten es hier gibt. Auch gibt es praktische Hinweise, die Betroffenen und ihren Angehörigen Anregungen und Hilfestellung geben können. [mehr]